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Grabschändungen (Vandalismus)
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Grabschändung und Reaktionen

Foto rechts:
Der Aushang an einem Baum auf dem Hauptfriedhof mit folgendem Text spiegelt die Ratlosigkeit der betroffenen Menschen wieder:

 

"Bitte die Person, die meiner Mutter die Elfenfigur wegnahm, sie doch zurück zustellen. Was für ein Mensch sind Sie, der es fertig bringt Verstorbene zu berauben? Haben Sie eigentlich ein Gewissen und können noch gut schlafen?"

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Die Presse hilft mit...
In der Frankfurter Neue Presse vom 10.05.2007 schreibt
Jürgen Walburg unter der Überschrift "Friedhofsschänder unterwegs"..  mehr..

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gs 6 reaktionen 03s btn nix 10x10 Erneut beschäftigt sich die Presse mit dem Thema
Der fromme Wunsch steht auf vielen Grabsteinen: "Ruhe in Frieden". Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof bleibt es häufig ein Wunsch. Friedhofsschänder, Randalierer und Diebe verwüsten ganze Grabfelder und zerschlagen wertvolle Skulpturen. Zudem haben aggressive Inline-Skater... mehr..
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Hin und wieder besucht Geschichtsforscher Björn Wissenbach den Flohmarkt am Sachsenhäuser Mainufer. Schnäppchen interessieren den 36-jährigen Diplom-Ingenieur aber überhaupt nicht. Der gebürtige Darmstädter geht vielmehr in kunsthistorischer Mission von Stand zu Stand. Was er samstags in Sachsenhausen sucht, ist Diebesgut von Friedhöfen. Es begann vor einem Jahr. Im Juni 2006 hat Stadthistoriker Wissenbach auf dem Flohmarkt... mehr..

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Das Gesetz

Geregelt wird die Grabschändung in § 168 des Strafgesetzbuches.
Es heißt dort: "Störung der Totenruhe"

(1) Wer unbefugt aus dem Gewahrsam des Berechtigten den Körper oder Teile des Körpers eines verstorbenen Menschen, eine tote Leibesfrucht, Teile einer solchen oder die Asche eines verstorbenen Menschen wegnimmt oder wer daran beschimpfenden Unfug verübt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Aufbahrungsstätte, Beisetzungsstätte oder öffentliche Totengedenkstätte zerstört oder beschädigt oder wer dort beschimpfenden Unfug verübt.

(3) Der Versuch ist strafbar.

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© Fester, 2018