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Frankfurt am Main: |
| Im Denkmalhandbuch "Mit offenen Augen durch Frankfurt" von Hans Lohne (1904-1987) ist zu lesen: | |
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Ring der Statuen |
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Georg Kolbe (1877-1947) gestaltete, kaum berührt von der Problematik der
modernen Kunst, in ruhenden wie in bewegten Figuren die Beziehung von
Raum und nacktem menschlichen Körper im Sinne einer völlig harmonischen gegenseitigen Durchdringung. In maßvoll vereinfachten Formen verwirklichte er ein eigenes, klassisch bestimmtes Ideal des beseelten schönen Leibes. Das gilt für die frühen Werke Kolbes in gleicher Weise wie für dein späteres Schaffen, denn bei allen Wandlungen und Entwicklungen ist das Werk des Künstlers von einer seltenen Einheitlichkeit. Zu seinen Spätwerken zählt der "Ring der Statuen". In dem neu geschaffenen Rothschildpark stehen die sieben überlebensgroßen Figuren: Junges Weib, Hüterin, Auserwählte, Amazone, Herabschreitender, Stehender Jüngling und Sinnender zwischen 14 Pylonen. An der Statue des Sinnenden, der letztgeschaffene, hat Kolbe bis zu seinem Tode gearbeitet. Professor Scheibe hat diese, wie auch das Beethovendenkmal, schließlich vollendet. Das Denkmal ist im Frankfurter Rothschildpark (nähe Alte Oper) zu
sehen. |
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Figur 1 (weiblich) |
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Figur 2 (männlich) |
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Figur 3 (weiblich) |
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Figur 4 (männlich) |
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Figur 5 (weiblich) |
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Figur 6 (männlich) |
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Figur 7 (weiblich) |
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| Sehen Sie bitte weitere Werke von Georg Kolbe (1877-1947) in Frankfurt am Main hier | |
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Richard Scheibe (1879-1964) |
1925 übernimmt er als Professor
die Leitung des Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt am Main. 1953 Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes. 1954 Auszeichnung mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt/Main. Eine Figur von Scheibe 1959 wird Scheibe (an seinem 80. Geburtstag) zum Ehrensenator der Berliner Akademie der Künste ernannt. Anläßlich des 25. Todestages von Friedrich Ebert wurde 1950 ein von Richard Scheibe gefertigter ein Neuabguß einer Jünglingsgestalt an der Frankfurter Paulskirche aufgestellt. Diese war 1933 auf Verlangen der NSDAP entfernt worden. |
