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| Christliche
Patientenverfügung mit Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. Anstösse zum Nachdenken von der Autorin Cornelia Simon niedergeschrieben in der Zeitung der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef, Frankfurt am Main - Bornheim Nummer 7 - Januar 2005 |
| Wer über das Sterben nachdenkt, kommt irgendwann einmal zur Frage des "Wie". Die Angst, was mit mir geschieht, wenn ich nicht mehr über mich selbst verfügen kann, regt viele Menschen dazu an, eine |
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Patientenverfügung zu verfassen. Lebensqualität statt Quantität ist die oft gehörte Forderung. Nicht alles, was medizinisch möglich ist, soll ausgeschöpft werden. Die Vorstellung, inmitten einer Apparatemedizin allein gelassen und sich nicht mehr artikulieren könnend aus dem Leben zu gehen, ist vielen Menschen zuwider. Patientenverfügungen geben die Möglichkeit, schon zu Lebzeiten darüber zu entscheiden, welche Behandlungen im Ernstfall zu tun bzw. zu lassen sind, damit das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen bis zu seinem Ende bewahrt wird. Die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland haben sich mit der Thematik auseinandergesetzt und im Jahr 1999 eine Sie soll dazu anregen, in der Familie, mit Freunden über das Sterben und den Tod ins Gespräch zu kommen. |
| Das Formular der christlichen
Patientenverfügung sollte zu den persönlichen Unterlagen gelegt werden
und etwa alle zwei bis drei Jahre durch eine erneute Unterschrift
bestätigt werden. Auch wenn keine verbindlich gesetzlichen Regelungen zur Patientenverfügung existieren, wird ihr immer mehr Beachtung geschenkt. Und was bringt der ganze Aufwand? Dazu gibt es keine eindeutige Antwort. Erst im Herbst 2004 entschied der Bundesgerichtshof (BGH) nach langem Rechtsstreit, dass die Patientenverfügung eines Komapatienten respektiert wird, auch "wenn er zu eigenverantwortlichem Entscheiden nicht mehr in der Lage ist". An der Frage des Selbstbestimmungsrechts scheiden sich die Geister, und das BGH-Urteil lässt diese Frage offen. Im Bereich der Patientenverfügung geht es letztlich um die Frage, wann genau ein Patient die |
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