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Kriegsgräber(1) - Kriegsgräber(2) - Kriegsgräber(3) - Kriegsgräber(4) |
| Gräberfeld der deutschen und ausländischen Opfer der NS-Gewaltherrschaft (Gewann I) | |
| Unter den deutschen Opfern des Nationalsozialismus finden sich die Urnen von 355 Menschen, die im Rahmen der "Vernichtung lebensunwerten Lebens" ermordet wurden. Die meisten von ihnen kamen in der Landesheil- und Pflegeanstalt Hadamar ums Leben. | |
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Der elfjährige Alfred Gerlach aus Frankfurt (Block 1G, Reihe 8, Grab 8)
war bereits in mehrere Anstalten eingewiesen worden, bevor man ihn am
19. März 1941 von Scheuern nach Hadamar verlegte. Wenige Wochen später
wurde er Opfer der "Euthanasie" und wahrscheinlich in der Gaskammer der
Anstalt ermordet. Wie in vielen anderen Städten des Deutschen Reiches wurden während des Krieges auch in Frankfurt Tausende von Zwangsarbeitskräften bei ortsansässigen Rüstungsbetrieben eingesetzt. |
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| Gemeinschaftsgrab der KZ-Häftlinge |
| Etwas abseits findet sich im Gewann E das Gemeinschaftsgrab von 528 KZ-Häftlingen. Es waren vor allem polnische Staatsbürger, die zwischen August 1944 und März 1945 bei den Frankfurter Adlerwerken, einem Außenkommando des KZ Natzweiler, Zwangsarbeit leisten mußten. |
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| Das rechte Bild hier in der letzten Reihe zeigt die Informationstafel, die anläßlich des Tag des Friedhofs am 18.September 2005 enthüllt wurde. | ||
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Plan der Kriegsgräber in Gewann VII sowie Gewann I - NS Kriegsopfer |
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| Für weitere
Informationen: Landesverband Hessen Sandweg 7 60316 Frankfurt am Main Telefon 069 944907-0 |
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