Frankfurter Hauptfriedhof: Denkmal zum Flugzeugabsturz 06.02.1996
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GPS: N 50° 08' 02.4" E 008° 41' 13.8''

Klick vergrößert Denkmal zum Flugzeugabsturz am 6. Februar 1996 im Gewann E 1316 (angrenzend zu Gewann G)
GPS: N 50° 08' 02.4" E 008° 41' 13.8''

Auf dem Gedenkstein sind drei Flächen mit Informationen versehen, wovon zwei mit den Namen der tödlich Verunglückten beschriftet sind.
Auf der Stirnseite ist zu lesen:

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  Am 6. Februar 1996 stürzte auf dem Flug nach Deutschland vor der Küste der Dominikanischen Republik ein Flugzeug ins Meer. Bei diesem Unglück gab es keine Überlebenden und nur 73 Opfer konnten geborgen werden. Für 116 Menschen wurde das Meer zur letzten Ruhestätte.
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Ein weiterer Gedenkstein steht auf der Hafenpromenade von Puerto Plata.

Inschrift: Am 6. Februar 1996 stürzte auf dem Flug nach Deutschland vor dieser Küste ein Flugzeug ins Meer. Bei diesem Unglück gab es keine Überlebenden und nur 68 Opfer konnten geborgen werden. Für 121 Menschen wurde das Meer zur letzten Ruhestätte.
Zum zweiten Jahrestag der "Birgenair-Katastrophe" wurde in Berlin-Schönefeld 1998 ein weiterer Gedenkstein mit den Namen der Opfer enthüllt. Zeitungsbericht hier lesen.
 
Auffallend sind unterschiedlichen Angaben (73 Opfer; 116 Menschen.. / 68 Opfer; 121 Menschen..)
bei dem Gedenkstein vom Frankfurter Hauptfriedhof und dem Gedenkstein von Puerto Plata. Wer Angaben über die richtigen Daten machen kann wende sich bitte an den Webmaster dieser Seite. Kontakt hier.

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Gedenkstein in
Berlin Schönefeld,
an der alten Dorfkirche
Gedenkstein in Frankfurt,
Hauptfriedhof
Gedenkstein in Puerto Plata Gedenkstein in
Berlin Schönefeld,
an der alten Dorfkirche
Dazu berichtet eine betroffene Familie:
<...Die unterschiedlichen Zahlen über die geborgenen Opfer erklärt sich daraus, daß uns die Behörden verschwiegen haben, wie viele Opfer nicht identifiziert wurden. Als wir den Gedenkstein in Frankfurt enthüllen wollten, wurde uns eine Rechnung von 35.000 DM präsentiert. Auf Nachforschungen der Hinterbliebenen kam heraus, daß man 3 Opfer ohne zu identifizieren eingeäschert und auf dem Feld "Unbekannte Tote" in Frankfurt beigesetzt hatte. Auf Drängen der Hinterbliebenen in den Medien wurden diese Urnen wieder ausgegraben und nachträglich identifiziert...>

Danke an:
Frau Angela Damaschke, Berlin, für die Zusendung von vier Fotos (Denkmal für die Opfer des Flugzeugabsturzes) vom 27.08.2012, die sie auf dem Territorium der evangelischen Kirche in Schönefeld unweit des alten Flughafens Berlin-Schönefeld gemacht hat.
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Gedenkfeiern:
Frau Heidi Schalek, An den Tannen 7, 34613 Schwalmstadt, Telefon 06691 71503
koordiniert die jährlichen Treffen der Hinterbliebenen und organisiert eine jährliche Gedenkfeier jeweils am Samstag nach dem 7. Februar.


Alle drei Gedenksteine sollen aus dem gleichen Granitblock stammen.
 
Auf dem Gedenkstein sind folgende Namen vermerkt (Liste unten von A-Z sortiert):
 
Aktürk, Cüneyt
Alt, Marianne
Alt, Rudolf
Aslan, Afet
Bachmann, Alina
Badeis, Horst
Badeis, Katja
Badeis, Paul-Ulrich
Balkan, Hakan Iskender
Banal, Binnaz
Beer, Manfred
Bekheet, Martin
Berger, Gerd
Bethge, Ralf
Beyer, Roland
Beyer, Werner
Birkhold, Marita
Bittner, Michael
Blügental, Detlef
Blumöhr, Klaus
Bode, Rosa
Bode, Walter
Böhner, Ruth
Bonte, Axel
Bunke, Anne-Kathrin
Caymaz, Hakan
Colak, Ihsan
Czerniejewski, Marek
Czyzewsky, Uta
Danz, Mario
Doriusz, Ewa
Drehmel, Gerhard
Drehmel, Heidemarie
Drewnick, Carola
Drewnick, Wolfgang
Ehni, Wolfgang
Eigner, Horst
Eigner, Ursula
Erdem, Ahmet
Ertl, Gerhard
Ertl, Rosi
Evrenosoglu, M. Muhlis
Fiegl, Bernd
Franz, Heidrun
Franz, Otmar
Fritz, Olaf
Fritz, Susanne
 
Fröse, Horst
Fröse, Karin
Gall, Kornelia
Gerbig, Edelgard
Gerbig, Hans-Peter
Gergin, Aykut
Gistel, Marcel
Gistel, Michael
Gorzelanczyk, Zbigniew
Gradecak, Mladenko
Graf, Herbert
Griese, Peter
Griese, Renate
Großmann, Ina
Günther, Helga
Günther, Ronald
Hänisch, Rainer
Heckert, Jürgen
Heckert, Renate
Hieber, Elke
Hildebrandt, Jens
Hipp, Astrid
Hitzfelder, Ralf
Hornung, Bernd
Iwaniec, Elzbieta
Jackel, Thomas
Janke, Waltraud
Jauch, Angelika
Jauch, Brigitta
Jauch, Michael
Jauch, Wilfied
Kallekowski, Elfriede
Kallekowski, Günter
Kapalski, Tomaz
Kielgast, Falk
Knappe, Babette
Kopf, Helga
Kopf, Karl-Heinz
Kozian, Holger
Kramm, Wilma
Kraus, Frank
Krause, Siglinde
Krehl, Frank
Krohl, Bernd
Krüger, Edmund
Krüger, Rita
Krzysztof, Anna
 
Kube, Christiane
Kube, Günther
Kube, Julian
Kube, Juliane
Kunkel, Manfred
Kurtul, Necdet
Kuzey, E. Burcu
Landwehr-Gistel, Carmen
Lathan, Michael
Laun, Armin
Lehmeyer, Ines
Leimbach, Tom
Lienig, Dirk
Limbach, Beatrix
Limbach, Jörg
Lisk, Margarete
Lober, Volker
Matos, Isbelis
Meier, Wolfgang
Menk, Uwe
Meuser, Mario
Mockwa, Ruth
Mohr, Jürgen
Mohr, Silvia
Moser, Monika
Moser, Walter
Müller, Alfred
Müller, Danuta
Ostrowski, Ewa
Patschke, Lutz
Patzschke, Frank
Penther, Jürgen
Pienkos, Viola
Plaher, Thomas
Poturna, R. Ayhan
Raabe, Anni
Raabe, Ulrich
Ramos, Francia
Reinhard, Gerd
Rodestock, Bernhard
Rodestock, Margit
Rohde, Roland
Röwer, Kerstin
Rudnick, Katja
Saal, Gisela
Schäfer, Anka
Schäfer, Helmut
 
Schalek, Ulrike
Scheschkewitz, Gerd
Schlicht, Helga
Schmitt, Hans-Peter
Schroeder, Detlef
Schuller, Thomas
Schüpferling, Thilo
Schwab, Anna
Senghaas, Berthold
Stöwe, Cindy
Stöwe, Klaus
Stöwe, Monika
Stöwe, Tino
Teske, Paul
Thieme, Frank
Thieme, Heinz
Thrun, Cindy
Tilwitz, Helga
Tilwitz, Peter
Toeffling, Burkhard
Toeffling, Kerstin
Turba, Alfred
Turba, Andrea
Twele, Sascha
Ulbrich, Christa
Ulbrich, Peter
Viertel, Daniela
Völler, Petra
Weber, Andrea
Weil, Petra
Weis, Adolf
Weis, Melanie
Widera, Andrea
Widera, Sven
Widmann, Volker
Wielgus, Marek
Wießner, Renate
Wittstock, Heidi
Wittstock, Peter
Wolff, Hans-Joachim
Wolff, Kristian
Wolff, Martina
Wüst, Horst
Wüst, Ingrid
Zerr, Josef
Zickler, Joachim
Wegbeschreibung zur Gedenkstätte.
Orientieren Sie sich, wenn Sie auf dem Hauptfriedhof befinden an einem der Aushängekästen mit Plan zuerst, wo Sie sich befinden. Dann suchen Sie in Gewann E den "Lichnowsky Platz". Von dort aus - wie auf der Grafik rechts zu sehen - führt ein Pfad auf den geraden Hauptverbindungsweg zwischen den Gewannen G und E. Einige Meter davon entfernt finden Sie die Gedenkstätte. Gegenüber, also auf der anderen Seite des geraden Hauptverbindungswegs und des großen Granitblockes mit den Namen ist - herausragend gut zu erkennen - die Grabstätte "Presber" mit der Büste eines Mannes auf einer Säule vor zwei weißen Kreuzen.
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Die Presse schrieb zu dem Unglück vom 6. Februar 1996:
189 Menschen starben beim Absturz einer Boeing 757 der türkischen Fluggesellschaft Birgen Air kurz nach dem Start vom Flughafen der Küstenstadt Puerto Plata/Dominikanische Republik ins Meer.
Das Flugzeug war von einem deutschen Reiseveranstalters gechartert worden und sollte Touristen aus Deutschland nach Frankfurt bringen. Ursache des Absturzes war technisches Versagen gefolgt von
menschlichem Versagen.
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Drei Jahre nach dem Unglück veröffentlichte Prof. Ladkin den Untersuchungsbericht des Unfalls:
Lesen Sie den Bericht hier:
http://www.rvs.uni-bielefeld.de/publications/Incidents/DOCS/ComAndRep/PuertoPlata/bericht.html