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1909 wurde Emil A.
Fester als Prokurist von der Philipp Holzmann A.G. zum Bau der Bagdad-Bahn übernommen, lebte lange im
Orient und trat 1926 als Prokurist in die IG-Farben über. Schließlich
leitete er von 1931 bis 1945 als Direktor
das Glaubersalz-Syndikat der International Saltcake-Association und lebt
seit 1945 im Ruhestand. Aufs tiefste seit vielen Generationen der Vaterstadt verpflichtet, arbeitete er ehrenamtlich in vielen Gremien weiter. Als letzte und höchste Aufgabe seines Lebens erscheint ihm der Wiederaufbau des Opernhauses, dessen Finanzierung er aus seiner jahrzehntenlangen Praxis als Bankbeamter zähe und kühn zu bewältigen trachtet. Wohl wenige bürgerliche Familien können wie die Fester auf einen solch lückenlosen Stammbaum von über 350 Jahren zurückblicken. In ihrem schlichten Wesen lebt all das, was Frankfurt vor vielen Städten groß und berühmt gemacht hat. |
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| Grabstätte von Emil A. Fester in Gewann E 735 | Seit 1971 mit in der Grabstätte seine Frau, Luise Fester |
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Die Grabstätte in Gewann E 735, wie oben gezeigt, beherbergt ebenfalls
die sterblichen Überreste vom
Sohn Hans und der Tochter Lotte Fester. Gleichermaßen wurde dort auch
die Lebenspartnerin von Lotte Fester, Frau Helga Hummerich beigesetzt. |
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Hans Adolf Fester (04.05.1914-11.09.1967) ältester Sohn von Emil A. Fester. Kaufmann bei der Metallgesellschaft (MG) und später bei der Metallverkaufsgesellschaft (MVG) in Frankfurt am Main. Verheiratet mit Erna Emma Auguste Sophie Fester (1919-2006), die ihre letzte Ruhe auf ausdrücklichen Wunsch nicht hier im Familiengrab fand, sondern im Feld der Ungenannten auf dem Bornheimer Friedhof. |
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Dr. Lotte Fester (03.04.1911-11.04.2006) Mit ihrer Familie verbrachte sie eine schöne Kindheit in einem großen Haus am Taunusplatz. Erinnerungen, welche sie geschrieben hat, kann man entnehmen, dass sie sehr viel schöne Kindheitserlebnisse hatte und mit viel Liebe von ihren Eltern umsorgt wurde. Sie bekam sehr früh Kontakt mit vielen bekannten Persönlichkeiten und wurde an Musik und Kunst herangeführt. So war es nicht verwunderlich, dass sie nach ihrem Schulabschluss auch Kunstgeschichte und Englisch studierte. Dr. Lotte Fester arbeitete als Lektorin |
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Helga Hummerich (29.12.1906-25.06.1998) Journalistin, seit 1930 von der Frankfurter Zeitung als Sekretärin für 1950-1959 wirkte sie wieder mit Benno Reifenberg zusammen in Frankfurt am Main an der Zeitschrift "Die Gegenwart". 1959-1970 arbeitete sie ebenfalls wieder mit Reifenberg an |
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der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Nach dem Tode von Benno
Reifenberg freie Mitarbeit an der FAZ und Verwaltung seines
literarischen Nachlasses. 1984 erscheint im Herder-Verlag, Freiburg "Wahrheit zwischen den Zeilen" von Helga Hummerich, Untertitel "Erinnerungen an Benno Reifenberg und die Frankfurter Zeitung" (ISBN 3-451-08098-2) mit dem Vorwort von Jan Reifenberg. |
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| Fotos: Privat H.A.F.1960, Dr.L.F.2004, H.H.1972 | |||
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Foto links: |
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Taunusplatz 23, Frankfurt am Main - 1911 Im II. Stock
die Mieter Familie Emil A. Fester: Das Haus wurde 1944 im 2. Weltkrieg zerstört. |